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Jakobsweg

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„Der Weg ist das Ziel“, so lautet das Motto der zahlreichen Jakobsweg-Pilger, die Jahr für Jahr aus allen Himmelsrichtungen aufbrechen, mit dem Ziel das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien zu erreichen. Oft sind es nicht nur Religiöse Gründe, die für eine Jakobsweg Reise sprechen. Für viele ist die Pilgerfahrt auf dem Jakobsweg zu einem Erlebnis geworden, dass sie Ihr ganzen Leben in sich tragen ...

Jakobsweg? Wenn man es genau nimmt, kann man nicht nur von einem einzigen Jakobsweg sprechen. Es gibt derer viele. Ein paar Jakobswege sind besonders bekannt geworden, andere hingegen in Vergessenheit geraten. Eines haben alle Jakobswegrouten gemeinsam: Sie führen zu der Stadt und dem Wallfahrtsort Santiago de Compostela im Westen Spaniens. Der älteste Jakobsweg führt auf das neunte Jahrhundert zurück.

Aber welche Jakobswege sind nun die Wichtigsten? Wenn man die historischen Europakarten betrachtet, auf denen die alten Jakobswegrouten verzeichnet sind, stößt man auf ein riesiges Wegenetz. Je näher die Routen dem Ziel der Reise kommen – Santiago de Compostela – desto stärker wurden sie frequentiert. Demnach haben sich bestimmte Hauptrouten entwickelt, bei denen weniger frequentierte Jakobswege zusammenführten.

Kathedrale in Santiago de CompostelaDer bekannteste Jakobsweg ist sicherlich der Camino Francés, der oft auch als Hauptweg bezeichnet wird. Er führt von den Pyrenäen bis zum Pilgergrab vorbei an den Königsstädten Pamplona, Jaca, Estella, Burgos und León. Der Camino Francés führt sicherlich die meisten Menschen in Europa auf eine Religion Reise.

Des weiteren sehr beliebt ist der nördliche Jakobsweg oder auch Camino del Norte im Spanischen. Wie der Name schon sagt, führt diese Jakobswegroute an der spanischen Nordküste entlang und trifft kurz vor Santiago de Compostela auf den Camino Francés. Besonders hervorzuheben sind sicherlich die schönen Ausblicke über die Küstenabschnitte und das Meer, die der Pilgernde auf dieser Jakobsweg Variante erfährt. Ein erfrischendes Bad in einer versteckten Badebucht ist für viele Pilger ein Argument, um diese Strecke zu wählen.

 

 

Des weiteren sollten folgende Jakobswege Erwähnung finden: der französische Jakobsweg – La Via Podensis, der südliche Jakobsweg – Via de la Plata und der portugiesische Jakobsweg – El Camino Portugués.

In der heutigen Zeit fehlt den meisten Pilgern die Zeit, um den kompletten Jakobsweg in einem Stück zu gehen. Darum pilgern einige die den Weg in verschiedenen Etappen. Manch einer bereist den Jakobsweg auch mit dem Auto und fährt nur die kulturellen Highlights ab. Dazu eignet sich ein zentraler Standort am Jakobsweg. Hier können Sie nach passenden Unterkünften Ausschau halten: Ferienhaus Spanien.

Eine andere Möglichkeit ist es den Jakobsweg mit dem Fahrrad zu bestreiten. Die mittlerweile gut ausgebauten Wege bieten auch für Radfahrer auf dem Jakobsweg gute Voraussetzungen. Wer mehr als 200 Kilometer auf dem Jakobsweg mit dem Rad zurücklegt, bekommt in Santiago sogar eine originale Pilgerurkunde. Jährlich finden sich Tausende Radreisende auf dem Jakobsweg wieder.